Nach zwei stillen Aktionen wird der Protest gegen die Schließung des Krankenhauses nun lauter. An der Großdemo beteiligten sich 2500 Menschen, 200 Schafe und einem Wolf mit Bischofsmütze.
Gemeinsam ging es durch die Innenstadt zum Bungern. An der Spitze des Demonstrationszuges die Schafe und der „Wolf”.
Bei der Abschlusskundgebung sprachen wohl alle Redner den Altenaern aus
dem Herzen: Chefarzt Dr. Hans-Helmut Baumeister für das Krankenhaus,
Ulrich Schell für die Mitarbeiter, Frank Leienbach für die niedergelassenen
Ärzte und Bürgermeister Dr. Andreas Hollstein für die Altenaer Bürger.
Den Anfang und das Ende der Kundgebungsreden übernahm der Vorsitzende
des Krankenhaus-Fördervereins, Wilfried Ramsbott. Er machte mit Blick auf den Krankenhaus-Träger deutlich: „Die Zeit des Förderns ist vorbei, jetzt werden
wir fordern!“
Die über 2.500 Demonstranten – darunter Vertreter zahlreicher Vereine und Verbände aus Altena und Nachrodt-Wiblingwerde – zeigten ihre Zustimmung laut und deutlich mit Trillerpfeifen, Buh-Rufen, aber auch tosendem Applaus.
Sie machten deutlich, dass auch sie von einer Umwandlung des Krankenhauses in ein Pflegeheim nichts halten und dass sie zu jenen stehen, die sich dem in
den Weg stellen.







